Über mich

Wer bin ich überhaupt?
Ein Ehemann, ein Vater, ein Handwerksmeister, ein Koch, ein Freund, ein Workaholic, ein Veganer, ein Hundebesitzer, ein Bud Spencer Fan…. hey, wer kann schon in aller Vollständigkeit sagen, wer er ist? Na wie auch immer, ich versuch’s mal über zwei der wenigen Dinge, die mir wirklich wichtig sind, die mich im Kern ausmachen.
Meine Eltern hatten mich 1989 von Rostock an der Ostsee nach Strausberg bei Berlin verschleppt. Da war ich neun. Und wie ich später merkte, war mein Herz an der Ostsee geblieben. Genaugenommen bin ich also wohl auch noch ein Fischkopp in Brandenburg. Ick berlinere janz fürchterlich und fühl‘ mich echt wohl hier in Eggersdorf am Rande Berlins, ich bin glücklich. Aber Hand aufs Herz: Heimat ist das hier nicht für mich. Heimat ist das gezeitenlose Meer, sind die langen, schmalen Strände, das ist der raue Wind und das wilde Wetter im Nordosten. Heimat ist der Ort, der mir Geborgenheit gibt – auch wenn ich gerade mal keine Sau kenne. Heimat sind die Geräusche der Schiffe, die auf der Warnow Richtung Ostsee schippern. Heimat ist Rostock. Nur hier kann ich mich auf ‘ne Bank hocken und einfach entspannt in der Gegend umhergaffen. Die Stadt, der Strand, das Meer brauchen sich nicht hübsch zu machen, brauchen sich nicht anzubieten – ich nehm‘ sie immer so, wie sie sind. Vielleicht ist das auch eine Art von Liebe, das mit der Heimat.

Oberlecker…
…sind die Gerichte die ich koche. Außerdem sagt man mir nach, ich würde das Wort bei jeder Gelegenheit anbringen, wenn’s um gutes Essen geht. Beweis? Jedes meiner Kochvideos, die seit 2016 im Netz zu sehen sind. Sagt man…
Aber mal ganz ehrlich: Es passt. Die gängige Definition ist doch: „Veganer? Na das sind die, die nichts vom Tier essen.“ Veganismus wird hierbei über den vermeintlichen Verzicht bestimmt. Ist doch aber gar nicht so. Eine pflanzliche Ernährung ist keine Not-Ration, in der irgendwas fehlt, das ersetzt werden muss. Ganz im Gegenteil. Wie jede Art der Ernährung muss sie sich an der unserem Organismus angemessenen Nährstoffaufnahme messen lassen. Und dabei kommt sie verdammt gut weg. Lediglich das Vitamin B12 muss zugefüttert werden. Das Reich der essbaren Pflanzen ist phantasievoll, bunt und voller guter Einfälle – es geht nämlich gar nicht darum, auf irgendetwas zu verzichten, sondern sich einfach aus dem unfassbar vielfältigen natürlichen Bestand an Gemüse, Getreide, Pilzen, Reis, Kartoffeln, Nudeln, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen, Obst oder Gewürzen die großartigsten „Best-ofs“ zusammenzustellen.
Es fehlt also nichts an veganem Essen, ganz im Gegenteil – es ist mehr drin! Und wenn’s dann auch noch schmeckt – ganz klar: oberlecker.

Oberlecker- plant based passion

Kochbücher habe ich bereits 2 veröffentlicht genauso wie unzählige Videos mit meinen Rezepten. Daran werde ich auch stets weiterarbeiten aber mir kam irgendwann der Wunsch, das "Oberlecker" noch viel mehr als nur Essen ist. Und sind wir doch nicht alle etwas Oberlecker ;) ?

Bei meinen Klamotten ist es mir wichtig, das meine Passion des pflanzenbasierten Lebens auch nach aussen getragen wird. Nicht mit dem Hammer oder der Keule aber cool, schlicht, lässig und Sichtbar... Dabei lege ich einen großen Wert auf Qualität und eine damit verbundene Langlebigkeit der Textilien.





Bei meiner Arbeit braucht man viel Kraft und gesunde Ernährung.
Interview mit der tollen Anastasia Zampounidis auf der Veganmesse Köln 2017
Kochen beim rbb im zibb Kochklub.